Woran erkenne ich, dass mein Mental Load zu hoch ist?
Überlastung entsteht selten über Nacht – sie schleicht sich ein. Du funktionierst, aber innerlich bist du ständig angespannt, vergisst Dinge, schläfst schlechter und reagierst dünnhäutiger als früher. Das ist kein Charakterproblem, sondern ein Signal deiner Belastungsgrenzen: Zu viele offene Gedankenschleifen blockieren Erholung und Fokus.
Körperliche und emotionale Signale
Typisch sind Erschöpfung, Verspannungen, Kopfschmerzen, flacher Schlaf sowie Gereiztheit oder Schuldgefühle, nicht genug zu schaffen. Diese Signale zeigen: Dein System läuft im Dauerbetrieb. Was im Nervensystem passiert, liest du in Was passiert im Gehirn?.
Gedanken & Verhalten
Ständiges Gedankenkreisen, „Ich mach’s schnell selbst“, Perfektionismus und dauernde Erreichbarkeit verstärken die Last. Gleichzeitig fällt es schwer, Hilfe anzunehmen. Das Muster zu erkennen, ist der erste Schritt zur Veränderung.
Mach es messbar
Ein kurzer Check zeigt, welche Bereiche dich wirklich ziehen – Haushalt, Care, Job, Schlaf, Unterstützung. Mit klaren Ergebnissen priorisierst du besser und gewinnst Motivation zurück. Starte unter Mental Load messen.
Was du jetzt tun kannst
Beginne klein: Aufgaben zerlegen, Zuständigkeiten festlegen, Pausen schützen. Hilfreiche Einstiege findest du in Strategien und Über Mental Load sprechen. Bei starken Warnzeichen: Kurz vor Burnout – was tun?.
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