Anpassungsstörung F43.2 (ICD-10)
Die Anpassungsstörung (F43.2) beschreibt eine psychische Reaktion auf belastende Lebensereignisse, die über das hinausgeht, was normalerweise zu erwarten wäre. Sie kann sich in Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Überforderung oder sozialem Rückzug äußern – oft ausgelöst durch länger anhaltenden Stress, Verluste oder dauerhafte Belastungen im Alltag.
Ursachen und Auslöser
Typische Auslöser sind plötzliche Veränderungen oder Überforderungen – etwa Konflikte, Verluste, beruflicher Druck oder familiäre Dauerbelastung. Auch ein dauerhaft hoher Mental Load kann zu einer Anpassungsstörung führen, wenn Erholung über längere Zeit ausbleibt.
Symptome
Betroffene erleben häufig Erschöpfung, Reizbarkeit, Schlafprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten. Die Leistungsfähigkeit sinkt, Motivation und Freude nehmen ab – oft begleitet von einem Gefühl innerer Leere.
Behandlung und Unterstützung
Eine Anpassungsstörung ist behandelbar. Psychotherapeutische Unterstützung, Struktur im Alltag und gezielte Entlastung (z. B. durch die Mental-Load-Arbeit) helfen, Balance und Selbstwirksamkeit wiederzufinden. Wichtig ist, frühzeitig Hilfe zu suchen und Belastungen nicht zu normalisieren.
Selbsthilfe und Prävention
Bewegung, Schlaf, soziale Kontakte und klare Grenzen im Alltag fördern Stabilität. Die App kann dabei unterstützen, Belastungen sichtbar zu machen und in kleine, machbare Schritte zu übersetzen.
Modal
Die App funktioniert am besten hochkant.