Was passiert im Gehirn?
Nikotin bindet an Acetylcholinrezeptoren im Gehirn und aktiviert das Belohnungssystem. Bei regelmäßigem Konsum bildet das Gehirn zusätzliche Rezeptoren (Upregulation) und verlangt immer häufiger nach Nikotin. Bleibt der Nachschub aus, entstehen Entzugserscheinungen wie Unruhe, Reizbarkeit und starkes Verlangen. Mehr darüber in
Was passiert im Körper?.
Drei Formen der Abhängigkeit
Rauchen erzeugt eine dreifache Bindung: körperliche Abhängigkeit durch Nikotin, psychische Abhängigkeit durch konditionierte Situationen und Verhaltensgewohnheit durch eingeübte Rituale. Alle drei müssen beim Aufhören adressiert werden. Details findest du unter
Sucht vs. Gewohnheit vs. Abhängigkeit.
Woran erkenne ich, dass ich süchtig bin?
Wenn du innerhalb der ersten 30 Minuten nach dem Aufwachen rauchst, nicht aufhören kannst obwohl du willst, oder bei Verzicht Entzugserscheinungen spürst – dann ist es Sucht, nicht nur Gewohnheit. Der Fagerström-Test gibt dir Klarheit. Mehr unter
Woran erkenne ich Nikotinsucht?.
Der Weg raus
Im Schnitt brauchen Raucher 6–7 Versuche, bevor sie dauerhaft aufhören. Mit professioneller Unterstützung steigt die Erfolgsquote deutlich. Starte mit
Strategien zum Aufhören und lerne die
A.T.E.M Methode kennen.