Risikofaktoren
Genetische Veranlagung, ein rauchendes Umfeld (Eltern, Freunde), früher Erstkonsum, psychische Begleiterkrankungen (Depressionen, Angststörungen, ADHS) und ein niedrigerer sozioökonomischer Status erhöhen das Risiko für Nikotinsucht. Je früher der Einstieg, desto schwerer der Ausstieg.
Wer raucht in Deutschland?
Rund 22,7 % der 18–64-Jährigen rauchen – Männer häufiger (ca. 26 %) als Frauen (ca. 20 %). Bei Jugendlichen (12–17 Jahre) ist die Rate auf ein historisches Tief von ca. 6 % gesunken. Die volkswirtschaftlichen Kosten des Rauchens liegen bei rund 97 Milliarden Euro pro Jahr.
Die Toleranzfalle
Mit der Zeit braucht das Gehirn immer mehr Nikotin für denselben Effekt. Es entstehen zusätzliche Rezeptoren, die bedient werden wollen. So steigt der Konsum schleichend – von ein paar Zigaretten auf eine Packung am Tag. Wie das neurobiologisch funktioniert, liest du unter
Was passiert im Körper?.
Auswege
Der Ausstieg ist in jedem Alter möglich und lohnt sich immer. Im Schnitt braucht es 6–7 Versuche. Professionelle Unterstützung verzehnfacht die Erfolgschance gegenüber Alleinversuchen. Starte mit
Strategien zum Aufhören und hol dir bei Bedarf
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