Wann wird Rauchen gefährlich?
Es gibt keine sichere Schwelle. Studien zeigen: Bereits eine Zigarette pro Tag verdoppelt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Raucher, die mehr als 10 Zigaretten pro Tag rauchen, leben im Durchschnitt 7–9 Jahre kürzer. Jeder siebte Todesfall in Deutschland ist auf Tabakkonsum zurückzuführen – das sind 131.000–143.000 Menschen pro Jahr.
Krebsrisiko
Rauchen ist die häufigste vermeidbare Ursache für Krebs. Es erhöht das Risiko für Lungen-, Mund-, Rachen-, Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen-, Nieren-, Blasen- und Gebärmutterhalskrebs. Raucher haben ein doppelt so hohes Risiko, an Krebs zu sterben. In Deutschland werden jährlich rund 88.000 neue Krebsfälle dem Rauchen zugeschrieben.
Herz-Kreislauf und Lunge
Doppeltes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. 90 % aller COPD-Fälle werden durch Rauchen verursacht. Chronische Bronchitis, Emphysem und eingeschränkte Lungenfunktion sind häufige Folgen. Mehr zu COPD unter Was ist COPD?.
Weitere Folgen
Reduzierte Fruchtbarkeit, vorzeitige Hautalterung, Wundheilungsstörungen, Osteoporose, erektile Dysfunktion und erhöhte Infektanfälligkeit. Rauchen schädigt praktisch jedes Organ im Körper.
Die gute Nachricht
Aufhören lohnt sich in jedem Alter. Bereits nach einem Jahr halbiert sich das Herzinfarktrisiko. Nach 10 Jahren halbiert sich das Lungenkrebsrisiko. Nach 15 Jahren ist das Herzrisiko auf dem Niveau eines Nichtrauchers. Starte jetzt mit Strategien zum Aufhören.
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