Was passiert im Körper beim Rauchen und Aufhören?
Beim Rauchen erreicht Nikotin in 7–8 Sekunden das Gehirn, erhöht Herzfrequenz und Blutdruck, verengt Blutgefäße und verdrängt durch Kohlenmonoxid Sauerstoff im Blut. Beim Aufhören beginnt die Erholung bereits nach 20 Minuten. Die stärksten Entzugssymptome dauern 7–10 Tage – danach wird es deutlich leichter.
Was Nikotin im Gehirn macht
Nikotin bindet an Acetylcholinrezeptoren im ventralen tegmentalen Areal (VTA) und löst eine Dopaminflut im Belohnungszentrum aus. Zusätzlich werden Adrenalin, Serotonin und Noradrenalin freigesetzt. Das Ergebnis: kurzfristige Entspannung und Wachheit – gefolgt von Verlangen nach der nächsten Dosis.
Entzugssymptome und Timeline
Nach 4–12 Stunden: Unruhe und erstes Verlangen. Nach 24–72 Stunden: Höhepunkt des Entzugs mit intensivem Craving, Kopfschmerzen, Schlafstörungen. Nach 1–2 Wochen: Symptome lassen deutlich nach. Nach 4 Wochen: Hormonhaushalt weitgehend normalisiert. Nach 3–6 Monaten: psychische Abhängigkeit bei den meisten überwunden.
Typische Entzugssymptome
Starkes Rauchverlangen, Reizbarkeit, Unruhe, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, gesteigerter Appetit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, depressive Verstimmung und Verstopfung. All diese Symptome sind vorübergehend und Zeichen, dass sich dein Körper erholt.
Wie Airy hilft
Jedes Craving dauert nur 3–5 Minuten. Die App überbrückt genau dieses Zeitfenster mit Alternativen. Mehr zur Erholungs-Timeline in Körper-Erholung nach Rauchstopp und zu Strategien in Strategien zum Aufhören.
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